SEO oder GEO: Was ist für Ihren Betrieb wichtiger?
Was SEO, AEO und GEO bedeuten
SEO steht für „Search Engine Optimization“, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung: Ihre Seite so zu bauen, dass Google sie lesen und bei der passenden Suche zeigen kann. AEO steht nach dem Leitfaden von Google für „Answer Engine Optimization“, GEO für „Generative Engine Optimization“. Beide Begriffe beschreiben nach Google Arbeit, „die sich speziell auf die Verbesserung der Sichtbarkeit in KI-Suchergebnissen konzentriert“. Gemeint sind Antworten in ganzen Sätzen, wie sie die Übersicht mit KI bei Google oder ChatGPT geben.
Was Google selbst dazu schreibt
- Die Grundlagen bleiben: „Die Best Practices für die Suchmaschinenoptimierung sind weiterhin relevant, da unsere generativen KI-Funktionen in der Google Suche auf unseren zentralen Systemen für das Ranking und die Qualität der Google Suche basieren.“
- Eine Seite muss „indexiert und für die Anzeige in der Google Suche mit einem Snippet geeignet“ sein, um in den KI-Antworten verlinkt zu werden. Zusätzliche technische Anforderungen gibt es nach Google nicht.
- Der Inhalt zählt am meisten: „Wenn du einzigartige, ansprechende und nützliche Inhalte erstellst, wirkt sich das langfristig wahrscheinlich stärker auf die Onlinepräsenz deiner Website in der Suche mit generativer KI aus als die anderen Vorschläge in diesem Leitfaden.“
- Keine Garantie: „Indexierung und Bereitstellung sind nicht garantiert.“
Wichtig
Google nennt fünf Dinge, die Sie für die Google Suche „ignorieren“ können: eine Datei llms.txt und anderes „spezielles“ Markup, Inhalte in winzige Abschnitte aufteilen, Inhalte nur für KI-Systeme umschreiben, unauthentische Erwähnungen erzeugen und übermäßige Konzentration auf strukturierte Daten. Wer Ihnen eines davon als Dienst verkauft, verkauft etwas, das Google nach eigener Angabe für seine Suche nicht braucht. Und Google warnt: „Kein Drittanbietertool hat Zugriff auf unsere internen Ranking- oder KI-Systeme.“ Eine llms.txt haben wir selbst, für andere Dienste, die solche Dateien lesen. Für Google hat sie nach dessen Angabe „weder positive noch negative Auswirkungen“.
Was das für einen Betrieb vor Ort heißt (unser Rat)
Das Profil bei Google stimmt.
Google schreibt, dass Antworten mit generativer KI „Informationen zu lokalen Unternehmen“ enthalten können und dass sich mit einem Unternehmensprofil dafür sorgen lässt, dass Ihre Leistungen „sowohl in KI-Antworten als auch in anderen Google Suche-Ergebnissen sichtbar“ sind.
Das Wichtige steht als Text auf der Seite.
Google: „Sorge dafür, dass wichtige Inhalte in Textform verfügbar sind.“ Eine Karte, die nur als Bild da ist, ist für Google und für KI-Antworten schwerer zu lesen als Text.
Die Seite darf gelesen werden.
Das Crawling muss in der Datei robots.txt zugelassen sein, und Ihre Inhalte sollten über Links auf Ihrer Seite leicht zu finden sein.
Die Seite ist in der Search Console bestätigt.
Google rät dazu, um technische Probleme schnell zu erkennen.
Auf der Seite steht, was nur Sie wissen.
Dazu die nächste Zeile.
Ihre Chance
Als Beispiel für allgemeine Inhalte nennt Google „7 Tipps für Erstkäufer von Immobilien“: Sie „basieren oft auf Allgemeinwissen“ und bieten Lesern „wenig einzigartige Informationen“. Nicht alltägliche Inhalte bieten dagegen „einzigartige Experten- oder Erfahrungsberichte“. Ein Betrieb hat, was kein anderer hat: seine Preise, seine Zeiten, seine Karte, die Fragen, die seine Kunden wirklich stellen, und sein Wissen. Nach Google wirkt dieser Teil langfristig wahrscheinlich am stärksten. Dafür reichen ein paar ehrliche Seiten.
Was für ChatGPT und andere Dienste gilt
Google spricht nur für seine eigene Suche. Für ChatGPT schreibt OpenAI, dass das Lesegerät OAI-SearchBot Ihre Seite lesen dürfen muss, damit sie in den Suchergebnissen von ChatGPT erscheinen kann, und dass das Lesen für die Suche vom Lesen für das Training getrennt ist. Mehr dazu steht im Ratgeber „Was sagt ChatGPT über meinen Betrieb?“.
Was niemand zusagen kann
Einen Platz bei Google, eine Nennung in einer KI-Antwort, eine Zahl an Besuchern. Google selbst sagt: „Indexierung und Bereitstellung sind nicht garantiert.“ Wer das Gegenteil verspricht, hat Google nicht in der Hand.
Was wir dabei tun
Die Grundlage ist in jeder Website von uns enthalten: Karte und Leistungen als Text, ein eigener Titel und eine eigene Beschreibung je Seite, Fragen mit kurzer Antwort, Angaben in der Form, die Maschinen lesen. Die Optimierung für KI-Suchen kostet bei uns nichts extra. Eine laufende Betreuung der Suchmaschinenoptimierung gibt es ab 199 € im Monat, sechs Monate fest, danach monatlich kündbar, zuzüglich Mehrwertsteuer, mit dem Monatsbericht aus den Zahlen von Google. Eine Platzierung oder Nennung sagen wir nicht zu.
Richard Rotsch, seit 2020 in Webdesign und Marketing.
Quellen
Google Search Central, „Website für generative KI-Funktionen in der Google Suche optimieren“ (developers.google.com/search/docs/fundamentals/ai-optimization-guide), im Blog vorgestellt am 15.05.2026, gelesen am 07.10.2026 in deutscher und englischer Fassung im Volltext. Google Search Central, „KI-Funktionen und deine Website“ (developers.google.com/search/docs/appearance/ai-features), gelesen am 07.10.2026. Google Search Central, „Neueste Änderungen an der Dokumentation zur Google Suche“, Eintrag Juni 2026 zu llms.txt, gelesen am 07.10.2026. OpenAI, „Overview of OpenAI Crawlers“ (developers.openai.com/api/docs/bots), gelesen am 06.10.2026. Google kann seine Hinweise ändern. Was unser Rat ist, steht jedes Mal dabei.
Stand: 07.10.2026.